2. Juni 2020

In der Küche mit Ben Döll

von kaffee, küchen und kilobytes. zu besuch bei baaila und bevelop.

 

adrian macht keine halben Sachen – und so wird aus einer Büroküche für Ben Döll und seine Kollegen 2019 auch mehr als eine Teeküche. Die Aufgabe: herausfordernd. Das Ergebnis: herausragend funktional.

 

Wir waren mit Ben im Gespräch, dem Gründer und Inhaber zweier boomender, grundverschiedener und dennoch eng verzahnter Unternehmen: Baaila, ein modernes Konzept vom Café bis zur Barista-Schule. Und bevelop, das seit 2017 maßgeschneiderte Softwarelösungen entwickelt, vorrangig für den Gastronomiebereich. Mit dabei: Jörg Adrian, stellvertretend für sein Team, das die Küche entwarf und realisierte.

In der Küche mit Ben Döll
In der Küche mit Ben Döll

a.: Hallo Ben, hallo Jörg. Erzählt uns von eurem gemeinsamen Projekt im Büro von bevelop. Wie kam es zur Zusammenarbeit?

Ben: Ich habe drei eingesessene Aschaffenburger gefragt, an wen ich mich im Falle einer wirklich schönen Küchenlösung wenden soll. Die Antwort kennt ihr … (lacht)

 

Jörg, was waren deine ersten Gedanken, als Ben mit seinem Küchenprojekt auf dich zukam?

Jörg: „… kein Problem, wir machen auch Teeküchen.“ (schmunzelt) Da wusste ich noch nicht, wer Ben ist und was er so macht. Schneller als ich Kochtopf sagen konnte, wurde aus der vermeintlich über­sichtlichen Büroküche eine ausgewachsene „Treffpunkt-mit-allem- Schnick-Schnack-Küche“.

„Bei uns wird die Büroküche auch schnell mal zur Meetingküche. Oder zum Café.“ – Ben Döll

Die neue Küche wurde in das Büro von bevelop gebaut – aber Ben, du leitest zwei Unternehmen: Baaila und bevelop. Vom Kaffee bis hin zur Softwarelösung – was ist die Verbindung beider Unternehmen?

Ben: bevelop gäbe es nicht ohne Baaila und Baaila gäbe es heute nicht mehr ohne bevelop. Damals, als meine verbotene Liebe zum Kaffee begann, erwachte auch meine Begeisterung für Computer. Mit 14 habe ich meine erste Website gebaut und an meinem 18. Geburtstag habe ich mein erstes Gewerbe als Webentwickler angemeldet.

 

Verbotene Liebe?

Ben: (lächelt) Ich habe Kaffee schon geliebt, als meine Mutter ihn mir nur zum „Dranriechen“ gegeben hat … Heute kann ich mir ein Leben ohne Kaffee kaum mehr vorstellen! Als ich begann, mein Gastronomiekon­zept für Baaila auszuarbeiten, wusste ich, dass sich alles um die Kaffeebohne drehen muss. Und mit der Gründung der Baaila Café GmbH kamen schnell herausfordernde Aufgaben zur Verwaltung eines Unternehmens auf mich zu. Sei es Warenwirtschaft, umfängliche Organisation und Distribution oder die Bestellung am Tisch. Die ganz­heitliche Antwort dafür habe ich in digitalen Anwendungen gesehen. Der bestehende Markt bietet jedoch nur bedingt oder gar keine Tools dafür. Und genau diese Lücke schließen wir. Die Softwarelösungen, die bevelop entwickelt, ermöglichen Baaila einen erheblichen Vorsprung in essenziellen Themen wie Digitalisierung und Prozessoptimierung.

In der Küche mit Ben Döll

Zurück in die Küche: Wie lief der Auftakt für das Projekt und wie war die Erwartungshaltung?

Jörg: Zuerst musste ich ein Gefühl dafür bekommen, wie mein Kunde tickt. Das wurde mit den richtigen Fragen schnell klar …

 

Ben: … die Küche sollte offen sein, keine Barrieren zwischen den Teams schaffen. Gleichzeitig sollte sie Rückzugsort werden und Platz für Privatgespräche und Meetings bieten. Der Raum verspricht eine mitarbeiterfreundliche und arbeitsunterstützende Atmosphäre – die wollten wir nutzen. Und zwar für eine gesunde Bürokultur. Als überzeugter Genießer und Hobbykoch hatte ich von Haus aus hohe Ansprüche.

 

Das heißt, du bist eher der Koch als der Besteller?

Ben: 100 % Genießer und Koch. Pragmatische Lösungen bleiben nie aus, aber sie sind zweifelsfrei die Notlösung.

 

Die Küche ist also mehr für dich als ein funktionaler Raum. Welchen Stellenwert hat sie bei dir zuhause, Ben?

Ben: Die Küche ist für mich der wichtigste Ort in meiner Wohnung. Hier trinke ich nicht nur am Morgen meinen ersten Kaffee und bereite mir leckere Speisen zu, sondern verbringe auch einen erheblichen Teil meines Tages. Sei es mit Freunden beim Kochen oder einfach nur, weil ich ein absoluter Genussmensch bin. Und so sollte das auch im Büro von bevelop sein!

 

Jörg, gab es gravierende Unterschiede zur Arbeit mit Privatkunden?

Jörg: Die gab es! Die Küche wird schließlich parallel von mehreren Personen genutzt, deswegen ist die Einteilung der verschiedenen Bereiche wichtig, damit sich niemand im Weg steht. Beginnend beim Platzangebot führt das bis zu scheinbar selbstverständlichen Dingen wie einer Spülmaschine. Die muss der Menge an Personen gewachsen sein und wurde in diesem Fall eine Semi-Profi-Maschine von Miele, die genug Fassungs- und Leistungsvermögen mitbringt.

 

Ben: Hinzu kommen räumliche Herausforderungen! Unser Büro besitzt alten Industriecharme: schiefe Wände, unebenen Boden.
Jörg: (nickt zustimmend) Das neue Büro von bevelop ist eine Lofthalle – und forderte, vom großen Ganzen bis ins kleinste Detail. Gleichzeitig hat es aber Spaß gemacht, hierfür die Idee zu entwickeln und schlussendlich den Kunden zu begeistern.

In der Küche mit Ben Döll
In der Küche mit Ben Döll

Geschirrberge in der Büroküche adé! Wir haben für Ben und sein Team eine Miele PG 8133SCVI Spülmaschine verbaut, die mit ihrer Spülleistung von 14 Maßgedecken in nur 17 Minuten schnell und effizient für Ordnung sorgt. Von einer LED-Beleuchtung im Inneren bis zur Bedienung per App bietet diese semiprofessionelle Maschine eine Reihe praktischer Features. Mehr Informationen zur Produktserie finden Sie hier.

Und ihr wart euch schnell einig: Die Küche ist das Herzstück des Büros.
Wie nähert man sich so individuellen Kundenwünschen?
Jörg: Mit Papier, Bleistift, Erfahrung. Und Geduld. (lacht) Die Lösung kommt beim Entwurf nach und nach – die erste Idee oft schneller. Aber eben nicht ausgereift. Erst, wenn alles stimmig ist, geht es mit dem Planungsprogramm an die weitere digitale Ausarbeitung. So war es auch hier und wir haben gemeinsam DIE Lösung gefunden.
Ben: Ja absolut! (nickt zustimmend)

 

Wie viel Zeit nahm der Prozess vom ersten Gespräch bis zur fertigen Küche in Anspruch?
Jörg: (denkt kurz nach) Etwa 5 Monate. Der tatsächliche Einbau der Küche war in 3 bis 4 Tagen abgeschlossen.

 

Was sind die besonderen Extras der neuen offenen „Treffpunkt-Küche“?
Ben: Jeder, der schon einmal im Büro gearbeitet hat, kennt das Problem: Der gemeinsame Kühlschrank, den sich alle Kollegen teilen, ist sehr schnell sehr voll. Damit uns das nicht passiert, haben wir neben dem normalen Kühlschrank einen Weinkühlschrank. (lacht) Außerdem eine Abluftanlage von Bora, die hilft, sämtliche Kochgerüche effizient einzufangen. Den Eingang zur Küche haben wir vollverglast. So bleibt der offene Eindruck bestehen, aber die Geräusche bleiben in der Küche. So kann drinnen gekocht werden und draußen gearbeitet. Alles ganz flexibel und vor allem parallel.

In der Küche mit Ben Döll
In der Küche mit Ben Döll

„Wer will schon dicke Luft im Büro?“ – Jörg Adrian

 

Deshalb haben wir das Bora PURE Induktionskochfeld mit integriertem Kochfeldabzug verbaut: eine kompakte Lösung mit effizientem Umluftfilter. Der Abzug benötigt nur 20 cm Platz in der Höhe und verhindert weiteren Platzverlust im Unterschrank – außerdem ist er im Betrieb angenehm leise, intuitiv bedienbar und pflegeleicht. Infos zum Produkt gibt’s hier: adrian-kuechen.de/bora-pure
Die Küche von bevelop ist für den Feierabend und Feierlichkeiten mit einem Weinkühlschrank aus der Geräteserie Vinidor von Liebherr ausgestattet. Der EWTgb 2383 Einbau-Weinschrank bietet Platz für bis zu 51 Flaschen Bordeaux (0,75 l). Die 2 Zonen im Inneren sorgen für die exakt passende Temperatur auf der jeweiligen Etage. Mehr Infos zur Produktserie Vinidor: adrian-kuechen.de/vinidor

Jörg: Wir haben die Kernkompetenz von Baaila gleich zu Beginn integriert und eine Kaffeebar gebaut. Die Tresenbrücke in der Mitte des Raumes soll als Treffpunkt dienen. Der modulartige Aufbau ist eine Lösung, die zum Loftcharakter der Räumlichkeiten ebenso gut passt wie zum jungen Unternehmen. Auch an die Teetrinker haben wir gedacht. Mit Quooker kommt bei Bedarf kochend heißes Wasser direkt aus dem Wasserhahn. Das ist auch praktisch für den „Express-Pasta-Hunger“. Bis zu 3 Liter heißes Wasser können auf einmal entnommen werden.

In der Küche mit Ben Döll

So smart wie die Softwarelösungen von bevelop sind auch die Lösungen in der Küche: der Kochend-Wasser-Hahn Nordic Square Single Tap/Pro3 versorgt das Team nachhaltig mit kochendem Wasser – genauer: mit bis zu 3 Liter auf einmal. Mehr Informationen zum Produkt gibt’s hier: adrian-kuechen.de/quooker Ein unschlagbares Team: Der Quooker und das GROHE Blue Professional Wassersystem! Mit GROHE Blue zapfen Ben und seine Kollegen frisches, gefiltertes, gekühltes, stilles oder gesprudeltes Wasser direkt aus der Armatur in der neuen Büroküche. Dabei helfen ein leistungsstarker Filter, Kühler und Karbonisierer. Mehr Informationen zur Produktserie.

adrian steht nicht nur für maßgeschneiderte Küchenträume, sondern auch für ganzheitliche Kundenberatung und die dazugehörige Umsetzung in angrenzenden Räumen. Habt ihr im Rahmen des Einbaus noch mehr geplant?

Jörg: Ich finde, es ist das normalste der Welt, über den Tellerrand hinauszuschauen und das Interesse am Projekt zu haben – und zwar ganzheitlich. Auch zur perfekten Ausleuchtung haben wir beigetragen und zum Übergang von Küche zu Lounge.

 

bevelop entwickelt smarte Softwarelösungen, adrian smarte Küchenlösun­gen. Und in Zeiten der vernetzten Küche gibt es auch hier eine Spielwiese an Möglichkeiten – Stichwort „Smart Kitchen“.

Jörg: Wir haben unter anderem einen Dampfbackofen von Siemens eingebaut, der sich auch via Wifi mit Handy und Tablet koppeln sowie bedienen lässt. Über die App wird der Nutzer von Siemens, beziehungsweise Kitchen Stories, auch mit Inspirationen versorgt.

In der Küche mit Ben Döll

Hat immer einen guten Tipp parat: die Kitchenstories App in Verbindung mit dem  CS 858GRB7 Dampfbackofen der Siemens Studioline Serie mit Home Connect. Diese Kombination holt die Zukunft der Küche schon heute ins Büro von bevelop. Der Dampfbackofen ist per App von überall bedienbar und liefert gerne auch mal Inspiration für die Mittagspause aus der Rezeptesammlung von Kitchenstories. Außerdem passt er in der Farbe Black Steel hervorragend in die neue Küche. Mehr Informationen zur Studioline Serie finden Sie hier.

Wieso ist es eine anthrazitfarbene Küche geworden? Geschmack, Zufall oder Zeitgeist?

Ben: Auf jeden Fall der Geschmack! Der hellere Boden und die helle Decke haben uns letztendlich dazu bewogen, einen bewusst harten Kontrast zu schaffen.

 

Nach abgeschlossenem Projekt folgt der Blick zurück: seid ihr zufrieden mit dem Ergebnis?

Ben: Ja, es ist wunderbar. Meine Kollegen sind super happy mit unserer „Meeting-Küche“. Sie ist das Herzstück unseres neuen Büros. Die Zusammen­arbeit mit adrian verlief unglaublich unkompliziert und schnell.

 

Jörg: Darf ich jetzt rot werden? Oder sieht man das auf den Bildern? (lacht) Nein, Spaß beiseite – Danke! Das Kompliment gebe ich gerne zurück: Es war eine tolle Zusammenarbeit – über das gesamte Projekt hinweg. Für uns ist es immer wieder super, Küchen wachsen zu sehen. Und umso schöner, wenn nicht nur wir, sondern auch der Auftraggeber begeistert ist.

 

adrian und bevelop arbeiten in komplett verschie­denen Branchen. Gerade im Gespräch spürt man aber die Parallelen. Wie würdet ihr sie beschreiben?

Jörg: Der Kaffeege­nuss vereint uns ganz sicher. (schmunzelt) Aber ja: Unsere Aufgabe ist, über den Tellerrand, oder eben die Küchenzeile, hinauszublicken.

Die Herausforderung besteht darin, auf einen Bedarf hin individuelle Lösun­gen zu erarbeiten. Am Ende wollen wir den Kunden mitreißen, indem wir nicht nur neue Wege gehen – sondern auch funktionierende! Die dabei sogar noch gut aussehen!

 

Ben: Stimmt. So gesehen machen wir bei bevelop tatsächlich dasselbe: indivi­duelle Lösungen. Allerdings passen unsere auf ein Smartphone. (lacht)

 

Vielen Dank für eure Gastfreundschaft und den Blick, den wir ins Büro von bevelop werfen durften. Viel Spaß mit der neuen Küche, Ben – lasst euch den Kaffee auch weiterhin schmecken. Und den Wein, versteht sich.

In der Küche mit Ben Döll

Auf den Herd gekommen? Für bevelop wurde es das Küchenmodell Ikono in der Farbe neroton von LEICHT. Infos rund um diese Küche gibt es bei uns oder auf leicht.com/de

 

 

Mehr Einblicke in die Küche von bevelop gibt es hier in unserem Making-of: